Karies zählt weltweit zu den häufigsten Erkrankungen – unabhängig vom Alter. Sie entsteht durch das Zusammenspiel von Bakterien, Zucker und Zeit. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich Karies jedoch gut verhindern und frühzeitig behandeln.
Wie entsteht Karies?
Im Mundraum befinden sich zahlreiche Bakterien. Einige von ihnen wandeln Zucker aus Lebensmitteln in Säuren um, die den Zahnschmelz angreifen. Wird dieser immer wieder belastet, entstehen Mineralverluste – die Vorstufe der Karies (Initialkaries). Ohne Behandlung bildet sich schließlich ein Loch im Zahn.
Wichtige Risikofaktoren
häufiger Zuckerkonsum
schlechte Mundhygiene
zu geringe Speichelproduktion
ungünstige Zahnstellung
fehlende Fluoridzufuhr
Anzeichen für Karies
Karies entwickelt sich schleichend. Typische Symptome sind:
weiße oder bräunliche Flecken
Kälte- oder Süßempfindlichkeit
Schmerzen beim Kauen
sichtbare Löcher
Regelmäßige Kontrolltermine helfen, Karies früh zu erkennen, bevor sie Beschwerden verursacht.
Wie wird Karies behandelt?
Die Behandlung hängt vom Stadium der Erkrankung ab:
1. Frühe Karies (Initialkaries)
Hier kann der Zahnschmelz durch Fluorid, gute Mundhygiene und gezielte Maßnahmen wieder remineralisiert werden – ganz ohne Bohren.
2. Fortgeschrittene Karies
Ist bereits ein Loch entstanden, wird die geschädigte Zahnsubstanz entfernt und durch eine Füllung ersetzt. Wir verwenden moderne, zahnfarbene Materialien, die langlebig und ästhetisch sind.
3. Tiefe Karies
Wenn die Karies den Zahnnerv erreicht hat, kann eine Wurzelbehandlung notwendig werden, um den Zahn zu erhalten.
So beugen Sie Karies vor
zweimal täglich gründliches Zähneputzen
Verwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta
zuckerarme Ernährung
regelmäßige zahnärztliche Vorsorge
professionelle Zahnreinigung
Fazit
Mit der richtigen Vorsorge lässt sich Karies effektiv vermeiden. Unser Team hilft Ihnen gerne dabei, Ihre Zähne gesund zu halten – ein Leben lang.